Revier Niederbecksen

Niederbecksen, die heutige Südstadt, war, zusammen mit Bad Oeynhausen, ein eigener Jagdbezirk. 1873 war der Kaufmann Gustav Krutemeier dort Jagdpächter. Seine Mitpächter waren die Kaufleute Griese und Gerdsmeier. Als eine Neuverpachtung anstand, wurde die Verpachtung durch folgenden Vermerk hinfällig: „…  die einzelnen Grundbesitzer in der Gemeinde Niederbecksen sind mit dem Verhalten des bisherigen Jagdpächters sehr zufrieden und sie sind deshalb nicht an einer Neuverpachtung interessiert. Selbst, wenn ein neuer Pächter einen höheren Pachtpreis zahlen würde, wollten sie Krutemeier als Jagdpächter behalten.“ Der erhöhte von sich aus den Preis für die Jagd von 36 auf 45 Thaler. Im Jahre 1903 wurde die Jagd in zwei Teilen verpachtet. Die Zuschläge bekamen, die Meistbietenden, für den westlichen Teil Krüger, Herford und für den östlichen Teil, der Konditor Pottkamp aus Herford.

 

Der letzte Pächter des ehemaligen Jagbezirks Niederbecksen, bevor Bad Oeynhausen mit Rehme zusammengeschlossen wurde, war Heinrich Pönnighaus. Zu der Zeit kannten aber nur noch Eingeweihte den Namen Niederbecksen. Heinrich Pönnighaus, hatte das Revier von Fritz Frodermann übernommen.

Heinrich, Horst Jäcker und Fritz Pönnighaus

Fritz, Heinrich Pönnighaus, Gerd Osterloh

Gute Nachbarschaft: Lohe, Rehme,

Bad Oeynhausen